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August W. F. Kister

Im Jahre 1835 richtet Louis Oels ein Gesuch an den Fürsten Friedrich Günther von Schwarzburg, mit der Bitte um eine Konzession für die Errichtung einer Porzellanfabrik. Am Hofe in Rudolstadt erteilte man schließlich im Jahre 1840 die Konzession.

Die Thüringer Manufaktur brauchte weniger als 4 Jahre, um von einer unbedeutenden Pfeifenkopfmalerei zu einer Manufaktur von Weltgeltung aufzusteigen. 1857 stellte Scheibe als erste Manufaktur in größeren Mengen Figurporzellan her.

Seit 1962 arbeitet die Manufaktur mit staatlicher Beteiligung. 1972 wird die Manufaktur ein volkseigener Betrieb und gehört zum VEB Vereinigte Zierporzellanwerke Lichte. Mit Bezug auf die Unternehmenstradition behielt die Manufaktur in Scheibe-Alsbach die S-Marke in leicht geänderter Form bei.

Erfahrene Fachkräfte bieten die Gewähr, dass Scheibe-Alsbach Manufaktur Porzellan in aller Welt als Kunstwerk hoch geschätzt wird. Im Jahre 1990, nach der Wende, erfolgte die Übernahme durch die 1794 gegründete "Königlich privilegierte Porzellenfabrik Tettau", eine hundertprozentige Tochter der Unternhemensgruppe Seltmann Weiden.